Short Facts
- Schutz und Erhalt von Totholz zur Förderung der Artenvielfalt
- Aufklärung über die ökologische Bedeutung im Stadtgebiet
- Wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt am Chiemsee
- Vernetzte Lebensräume durch Totholzinseln und offene Lichtungen
- Zusammenarbeit von Stiftung, Wissenschaft, Eigentümern und Ehrenamt
Totholz ist ein Schlüssel zur Artenvielfalt
Abgestorbene Bäume bieten Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel und Kleintiere – ein oft unterschätzter, aber entscheidender Beitrag zur Biodiversität im städtischen Lebensraum. Seit April 2021 setzen wir uns dafür ein, Totholz in München sowie im Umland zu schützen und sinnvoll zu integrieren.
Einen starken Impuls gab das schwere Unwetter am 28. Juni 2020 am Chiemsee: Viele alte Bäume wurden entwurzelt. In Kooperation mit Universitäten, Grundstückseigentümern und freiwilligen Helfern entstanden dort die ersten Totholzinseln – bewusst erhaltene Baumstämme und Aststrukturen, die neuen Lebensraum schaffen.
